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Neuigkeiten

19.04.18 Romans Go Home
18.03.18 Mehr von dem, was sich Heimsieg nennt
13.03.18 Besser als jedes Wetter

Mit letztem Atem

 

In meiner Tasche finden sich drei halbleere Wasserflaschen, von denen zwei nicht einmal mir gehören. Sie liegen unter meinem Schläger, der mittlerweile so viele Noppen verloren hat wie mein Handtuch Fransen. Der Reißverschluss der Außentaschen klemmt. Wenn ich sie öffnen könnte, würde ich auf einen Berg aus kaputten Bällen und leeren Müsliriegelverpackungen stoßen.

 

Die Hinrunde hat Spuren hinterlassen. Aber jetzt ist Winterpause. Und das ist, glaube ich, auch ganz gut so.

 

 

Die letzte Woche hatte es mit zwei Spielen in drei Tagen noch einmal in sich und begann sogar mit einer Premiere: Hussein gelang beim Auswärtsspiel in der Liga am Dienstag nach einigen Äonen Spielzeit sein erster Sieg gegen Abwehr. Dies führte gleichzeitig dazu, dass sein Gegner noch vor seinem zweiten Spiel nach Hause ging. Auch mal was Neues.

 

Lange hielt unsere Überzahl allerdings nicht. Mein hier extra angepriesener Holundertee ermöglichte mir nämlich völlig überraschend nicht die erwarteten sportlichen Höchstleistungen trotz Krankheit (Skandal!), sodass ich mein zweites Spiel ebenfalls nicht absolvieren konnte.

 

Aus dem Spiel wurde dann also ein gemütliches 5-a-side, wie man es sonst nur vom benachbarten Bolzplatz kennt. Wobei, eigentlich sogar ein 4 gegen 4, da zwei noch aktive Spieler ja keinen Gegner mehr hatten. Immerhin füllten sich dadurch unsere Zuschauerränge entsprechend – Marcel und ich gesellten uns zu Jürgen, Dustin, Maurice und Thora, denen wir für die lange Anreise herzlich danken! Danke zudem an David fürs erneute Einspringen.

 

Hussein gewann dann auch sein zweites Einzel, was ja nach seinem ersten Spiel eigentlich klar war. Vermutlich hätte er an dem Abend auch gegen Ma Long gewonnen. Man weiß es nicht.

 

Am Nebentisch kämpfte sich Sven trotz Fußverletzung durch sein zweites Fünfsatzmatch des Tages (wenn Sven verletzt ist, behindert nicht die Verletzung ihn, sondern er die Verletzung) und holte mit Mut, dem neuen Ohrfeigen-Coachingkonzept von Maurice und Marcel und teilweise sehr langen Aufschlägen ebenfalls einen Punkt in Runde zwei.

 

Für mehr als sechs Punkte reichten unsere an dem Tag merklich limitierten Kräfte am Ende jedoch nicht und wir mussten die Heimreise ohne den erhoffen Auswärtssieg antreten.

 

Blieb uns noch das Pokal-Viertelfinale knapp 40 Stunden später vor dringend benötigter heimischer Kulisse. Mit den verbliebenen Reserven und den treuen Zuschauern im Rücken sorgten Marcel, Hussein und Sven für die nötigen Punkte im Einzel. Ich konnte mich zumindest im Doppel einbringen und der Mannschaft diese Woche dann doch nicht nur als Beifahrer behilflich sein.

 

Wir stehen damit 100% weihnachtsreif am Ende einer Hinrunde, in der wir in vielerlei Hinsicht daran erinnert wurden, was diesen Sport alles ausmacht und warum wir ihn betreiben. Fünf Siege und vier Niederlagen in der Liga sind ungeachtet dessen wohl etwas zu wenig für den Aufstieg. Wir haben dennoch unsere fantastische Heimserie (und unsere ebenso fantastischen Fans) und die uns weiterhin erwartenden Erfahrungen, für die wir in der Rückrunde mit Spaß und allem, was wir sonst noch so haben, kämpfen werden.

 

Was unsere Platzierung angeht, nehmen wir uns ein Vorbild an unseren Politikern und sind da ergebnisoffen. (Kann man eigentlich auch nicht ergebnisoffen mit einander reden? Und wenn ja, wozu dann noch reden?)

 

Außerdem hat uns der Sieg im Pokalspiel die Teilnahme am alljährlichen und allseits beliebten Final-Four-Turnier am 13.01.18 ermöglicht, auf das ich mich jetzt schon freue wie beim ersten Mal. Okay, es ist auch erst mein zweites Mal. Aber das wird halt echt ganz cool. Und bei einem Sieg wäre die Reise ja auch noch nicht zu Ende … ein silbern glühender Hoffnungsschimmer erscheint am verschneiten Horizont …

 

Mehr dazu ein andermal. Gestern war ja noch unser ebenso alljährliches und allseits aber mal sowas von beliebtes Weihnachtsturnier, auf dem sich unser oberster Weihnachtsmann Marcel und unser professioneller Schlittenfahrer Dustin (#maschine) gleich mit zwei Titeln beschenkten. Nachwuchs-Nikolaus Lukas gewann die Konkurrenz im Jugend-Einzel und Newcomer Aaron die bei den Minis. Glückwünsche gehen raus!

 

Ach ja, und die zweite Mannschaft hat auch ihr letztes Spiel der Hinrunde gewonnen. In other news, the sky is blue.

 

Okay … das war´s von einer intensiven Woche. Nächste Woche geht’s noch weiter mit dem Pokal-Viertelfinale der zweiten Mannschaft und den Berliner Meisterschaften der A-Schüler und Jugend. Ich pack jetzt erstmal meine Tasche aus.

 

Passt auf euch auf,

PhD